Müller-Miklaw-Nickel Ingenieurgesellschaft

Baustart an der Uferstraße ist Mitte Juni

Der Investor kündigt verspätet die Betonarbeiten an. Vermesser und Tiefbauer haben auf dem Areal noch zu tun.

Vermessungsarbeiten an der Baugrube Uferstraße. © SZ/Redlich

Radebeul. Eigentlich sollte Baubeginn schon im März sein. Doch vorerst ist für den neuen Wohnbaustandort zwischen Kötitzer Straße und Uferstraße nur der Erdaushub geschehen. Investor Christoph Dross kündigt jetzt erste Betonarbeiten ab Mitte Juni an.

Derzeit wird die Baugrube auf der Westseite auf die geplante Tiefe gebracht. Vermesser arbeiten neben den Baggern noch am Grundstück. Die ersten Häuser sollen über der künftig erweiterten Tiefgarage auf der Westseite entstehen. Zuletzt würden die Häuser in der Spitze zwischen beiden Straßen errichtet, so Dross

Insgesamt sollen auf dem Areal mit einer Fläche von rund 5 000 Quadratmetern fünf Häuser entstehen. Die noch vorhandene Ruine werde wieder denkmalgerecht saniert und soll einen Anbau bekommen, sagt Dross. Das Haus war eigentlich für den Abriss vorgesehen, aber die Abrissgenehmigung inzwischen abgelaufen.

Die neuen Häuser werden Keller, Erdgeschoss, erste Etage und ein Dachgeschoss haben und der Umgebungsbebauung auch in der Dachneigung angepasst. Insgesamt sollen in den Gebäuden 30 Wohnungen angelegt werden.

Der Bauherr sagt, dass vorwiegend Drei-, Vier- und auch einige Fünfraumwohnungen entstehen. Im alten Gebäude an der Kötitzer Straße sind auch Zweiraumwohnungen vorgesehen. Hier sind Größen zwischen 48 und 60 Quadratmeter geplant.

 Die Mehrzahl der Wohnungen ist zwischen 68 und 93 Quadratmetern groß. Die größte Wohnung werde 125 Quadratmeter umfassen. Die Dachgeschosswohnung im Altbau, der heutigen Ruine, kommt auf 108 Quadratmeter – alle Größenangaben sind mit Terrasse oder Balkon gerechnet. 

Fast jede Wohnung soll einen, manche werden sogar zwei Balkone haben. Etwa 3 000 Quadratmeter Wohnraum entstehen