Müller-Miklaw-Nickel Ingenieurgesellschaft

Amtsblatt Gemeinde Klipphausen 01.06.2021

   

Gewinn für Natur und Umwelt

 

Der einst verrohrte Krebsbach an der Triebischtalbrücke bei Tanneberg wurde jetzt auf einer Länge von 125 Metern wieder offengelegt...

...Das ist schon beeindruckend: Direkt unter den Pfeilern der imposanten Triebischtalbrücke an der Dammmühle an der Straße zwischen Groitzsch und Tanneberg, die mit einer Länge von 427 Metern und einer Höhe von 47 Metern auf der A 4 dieses Tal der Triebisch überquert, schlängelt sich seit Kurzem in reizvollen Schlingen ein Bach. Der Krebsbach war dort seit mehreren Jahrzehnten auf etwa 125 Metern Länge auf der Wiese vom Straßendamm bis zur Mündung in die Triebisch verrohrt gewesen. Wahrscheinlich schon beim Autobahnbau Mitte der 1930-er Jahre wurde der Krebsbach beeinträchtigt, und später zu DDR-Zeiten, wo die Wiese in dieser Talaue melioriert und Drainagen eingebaut wurden, verschwand der Bach in diesem Abschnitt völlig von der Bildfläche. Das wurde nun korrigiert. Der Anblick von der Triebischtalbrücke, die in der zweiten Hälfte des 1990-er Jahrzehnts entstand, sowie dem neuen Bachlauf ist jetzt gewissermaßen ein Gegensatz und zugleich eine einzigartige Harmonie zwischen moderner Technik und Natur. Auf einer Wanderung in diesem schönen Triebischtal von Groitzsch in Richtung Tanneberg werden dem Betrachter an dieser Stelle da wohl einmal die markanten trompetenförmigen Stützenköpfe am oberen Ende der Stahlbetonhohlpfeiler der Triebischtalbrücke auffallen und zum anderen die neue Führung des Krebsbaches mit dem solide ausgebauten Bachbett und einer Furt für Fahrzeuge von Landwirtschaft und Autobahnmeisterei.