Müller-Miklaw-Nickel Ingenieurgesellschaft

 

Donnerstag, 23. August 2012
(Sächsische Zeitung)

 

Bau der B101 startet im Regen

Von Dieter Hanke

Viele Bürger waren gestern dabei, als der symbolische erste Spatenstich erfolgte. Bis Ende 2014 wird für knapp fünf Millionen Euro dieBundesstraße ausgebaut.

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Es goss gestern Vormittag gerade in Strömen in Eula, doch diese vier strahlten trotzdem an der B101: Landrat Arndt Steinbach, Bürgerinitiativen-Chef Manfred Einbock, Bürgermeister Uwe Anke und Ex-Bürgermeister Hans Haubner (von links). Sie haben sich maßgeblich für den Ausbau der maroden B101 eingesetzt. Jetzt beginnt die Sanierung. Foto: Andreas Weihs

Ein großer Tag für die Nossener – gestern Vormittag war Auftakt für den Ausbau der B101 in Eula. Besonders drei freuten sich riesig: Bürgerinitiativen-Chef Manfred Einbock, Ex-Bürgermeister Hans Haubner und sein Nachfolger Uwe Anke. „Endlich! Ein Traum erfüllt sich“, sagt der 69-jährige Hans Haubner, der von 1990 bis 2006 Bürgermeister in Nossen war. Manfred Einbock hatte von Uwe Anke eine Sektflasche erhalten. „Sein Name steht als Symbol für das Engagement der Bürger für den Straßenausbau“, würdigte der Bürgermeister den 72-jährigen Eulaer Manfred Einbock, der sich nahezu 14 Jahre für die Sanierung der B101 eingesetzt hatte. „Wir haben immer nur die Löcher geflickt, bis es nicht mehr ging. Die Straße wurde immer schlechter. Das ist nun bald vorbei“, bemerkt Eckhard Helm, Kolonnenführer in der Straßenmeisterei in Schänitz.

 

Auch ein Fuß- und Radweg

 

Viele Bürger waren gestern zum symbolischen ersten Spatenstich gekommen, darunter auch allerhand Prominenz, unter ihnen der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke (FDP), der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP), der Meißner Landrat Arndt Steinbach (CDU) und Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. „Der Ausbau der Bundesstraße101 verbessert die Straßenanbindung nach Nossen. Eine gute und leistungsfähige Infrastruktur ist wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und erhöht gleichzeitig deren touristische Attraktivität“, sagte Minister Morlok. Auf einer Länge von drei Kilometern wird bis Ende 2014 die B101 in Eula grundhaft ausgebaut. Dabei entstehen auch ein Fuß- und Radweg sowie ein Kreisverkehr am Knotenpunkt Wilsdruffer Straße/Hirschfelder Straße an der Zufahrt zur A14. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,6 Millionen Euro, davon werden 3,5 Millionen durch den Bund finanziert. Auch der Landkreis Meißen beteiligt sich mit knapp 300 000 Euro.

 

Donnerstag, 9. August 2012
(Sächsische Zeitung
)
 

Damm soll Schlamm-Lawinen bannen

 

Für knapp 30.000,- Euro lässt die Gemeinde Klipphausen in Bockwen einen Schutz gegen Überschwemmung errichten.

Vorbeugen ist besser, als den Schlamm wieder von Straßen und aus Grundstücken in Bockwen zu räumen. In den nächsten Wochen soll in diesem Ortsteil der Gemeinde Klipphausen ein Damm gebaut werden, der Bockwen bei Starkniederschlägen vor Überschwemmungen schützen soll. Diese Sperre wird an der Kante eines abschüssigen Feldes zur Straße zu am Ortseingang entstehen. Der Damm wird etwa 50 Meter lang in U-Form und maximal 1,50 Meter hoch sein und aus Lehm und Mutterboden bestehen. Am Ortsausgang läuft der Damm dann aus. Auf der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend im Vereinshaus Constappel wurde der Bauauftrag an die Firma Melioration GmbH Meißen vergeben. Die Kosten belaufen sich auf 24.000,- Euro. Die Planung des Projekts hat das Ingenieurbüro Müller-Miklaw-Nickel aus Miltitz gemacht.

 

Mittwoch, 1. August 2012
(Sächsische Zeitung)

 

Endspurt für den Radrundweg

von Jürgen Müller

Im September beginnen die letzten Bauabschnitte der Meißner Acht. Dennoch bleiben Lücken.

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Gute Zeiten brechen bald auch für die Radler in Meißen an. Der Radrundweg Meißner 8 wird im Herbst fertig. Auf 56 Kilometern kann durch die Lommatzscher Pflege bis nach Klipphausen geradelt werden. Foto: Matthias Brunnert

Der Radrundweg Meißner 8 wird fertiggebaut. Jedenfalls fast. Der Bau der letzten Abschnitte auf dem Gebiet der Stadt Lommatzsch zwischen Schieritz, Piskowitz und Prositz beginnt im September. Die Baukosten für die Stadt Lommatzsch betragen voraussichtlich 197 500 Euro. Der Freistaat fördert den Bau zu 80 Prozent. Ebenso werden in der Gemeinde Klipphausen die Abschnitte Gohlberg bei Constappel sowie im Tal der Kleinen Triebisch die Abschnitte Polenz und Semmelsberg sowie zwei Brücken gebaut.

 

Dienstag, 24. Juli 2012
(Sächsische Zeitung)

 

Finanzierung des Alfred-Wetzig-Weges ist gesichert

Von Marleen Hollenbach

Fördermittel und ein Zuschuss der Stadt ermöglichen den Ausbau.

Der Alfred-Wetzig-Weg in Blankenstein kann bald ausgebaut werden. Die Grundstückseigentümer haben sich jetzt mit der Stadt Wilsdruff über die Finanzierung des Ausbaus geeinigt. Erfolgen sollte der Ausbau schon 2010. Damals hoffte man auf Fördergelder der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). Doch die Grundstückseigentümer wollten den Weg umlegen. Mit dieser Änderung war die Baumaßnahme so kurzfristig aber nicht mehr umsetzbar. Vor wenigen Tagen erhielten die Grundstücksbesitzer jedoch die Information, dass noch in diesem Jahr finanzielle Mittel aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) zur Verfügung stehen. Diese Fördermittel decken 75 Prozent der Baukosten. Die übrigen 25 Prozent hätten die Eigentümer selbst zahlen müssen.

 

Doch nicht nur die Eigentümer, sondern auch die Stadt Wilsdruff ist an einem raschen Ausbau der Straße interessiert. Immerhin dient der Alfred-Wetzig-Weg als Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus und zur Feuerwehr. Deshalb will die Stadt jetzt den Eigenanteil übernehmen. Insgesamt werden für den Ausbau und die Planung rund 155.000 Euro veranschlagt.

Montag, 23. Juli 2012
(Sächsische Zeitung
)

Gerichtsstraße soll ausgebaut werden

Nach der Heinrich-Heine-Straße in Wilsdruff will die Stadt jetzt auch die Gerichtsstraße noch in diesem Jahr sanieren. Die Stadt hat für den Ausbau finanzielle Mittel über die Förderung Integrierte Ländliche Entwicklung beantragt. Der Bewilligungsbescheid wird in Kürze erwartet. Dann können die Bauarbeiten beginnen. Anders steht es um die geplante Sanierung der Schulbergstraße in Mohorn. Dort wird wohl erst im nächsten Jahr gebaut werden können. Die Sanierung der Schulbergstraße in Mohorn wird dann unter Vollsperrung und mit einer Umleitung erfolgen. (mh)