Müller-Miklaw-Nickel Ingenieurgesellschaft
Sächsische Zeitung 24.05.2018
Donnerstag, 24.05.2018

Buddeln im neuen Wohngebiet

Am Heideblick in Großenhain sind die Bäume weg und die Bagger da. Bis Herbst soll die Erschließung erfolgen.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

Die Melioration Meißen arbeitet im künftigen Eigenheimstandort.
Die Melioration Meißen arbeitet im künftigen Eigenheimstandort.

© Kristin Richter

Großenhain. Die Meißner Melioration arbeit derzeit auf dem Gelände des künftigen Wohnstandortes Heideblick. Eine Bautafel an der Wildenhainer Straße informiert über das Vorhaben. Wo einst Bäume standen, wird nun der Boden gleichgezogen, damit auch Schmutzwasser- und Trinkwasserleitung in die Erde können. Bis Herbst wird diese Erschließung erfolgen, so der Bauleiter vor Ort. Ab nächster Woche soll die große Wasserleitung vom Wasserwerk an der Wildenhainer Straße auf den Kupferberg noch umverlegt werden. Die Kosten dieser Umverlegung teilen sich die Wasserversorgung und der Investor Lehmann Immobilien aus Meißen. Viele der 21 Grundstücke hat Lehmann Immobilien bereits verkauft. Sieben Parzellen sind noch verfügbar. Die Grundstücke sind 440 bis über 1000 Quadratmeter groß.

Für den 23. August ist ein Tag der offenen Baustelle angekündigt. Dann können Besucher das künftige Wohngebiet Heideblick besichtigen. Es hat seinen Namen behalten, obwohl im Stadtrat andere Namensvorschläge wie „Heideexer“ oder „Am Exerzierplatz“ diskutiert worden waren.

Sächsische Zeitung
Montag, 14.05.2018

19 Millionen Euro für den Hochwasserschutz

192 Schäden durch Hochwasser und Starkregen – seit fünf Jahren arbeitet die Gemeinde an der Beseitigung.

Von Udo Lemke

 

© Symbolbild/dpa

Rothschönberg. Dieter Schneider hat drei rote Kringel in das Kartenblatt, das den Ortsteil Rothschönberg zeigt, eingetragen. Damit sind drei der 192 Baumaßnahmen zur Beseitigung von Schäden durch das Hochwasser 2013 und den Starkregen 2014 markiert. Die Brücke des Wanderwegs über den Tännichtbach muss neu gebaut werden, das heißt, dass neue Widerlager, wo die eigentliche Brücke aufliegt, gebaut werden müssen, und die Bachufer müssen repariert werden. Diese Tiefbauarbeiten erledigt die Firma von Uwe Riße aus Sora für rund 35 000 Euro.

Die eigentliche Brückenkonstruktion baut die Metallbaufirma von Uwe Krause in Tanneberg für gut 15 000 Euro. Erfreulich ist, dass die zweite Baumaßnahme einen Bach wieder zurück ans Licht holt. Gemeint ist der Mahlitzscher Bach zwischen S 83 Tännichtstraße und seiner Einmündung in den Tännichtbach.

„Der Bach ist verrohrt, ein Teil der Rohre aber zerstört“, so Dieter Schneider. Der Bach wird auf einer Länge von etwa 200 Metern wieder naturnah hergestellt. Die Firma Teichmann Bau GmbH aus Wilsdruff wird die Arbeiten für 148 000 Euro erledigen. Man sei hier geradeso um ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren herumgekommen, erklärt der Bauamtschef. Wenn schon die Landeigentümer einverstanden seien, dass der Bach wieder hergestellt wird, warum müsse es dann so einen bürokratischen Aufwand geben, fragt er. „Das ist alles Zeit, die uns woanders fehlt.“
Der dritte rote Kringel auf der Landkarte bezeichnet die Reparatur einer Anliegerstraße von der Tännichtbachstraße entlang des Däumlichbachs in Rothschönberg und die Sanierung des Bachlaufs. Die Firma Weber Bau GmbH aus Großenhain wird das zum Bruttopreis von rund 113 000 Euro erledigen.

Das Erfreuliche an all den Baumaßnahmen ist, dass sie der Freistaat Sachsen zu 100 Prozent bezahlt. Sie summieren sich im Gemeindegebiet von Klipphausen mit seinen 43 Ortsteilen auf rund 19 Millionen Euro. Bislang ist etwa ein Drittel dieser Summe abgearbeitet.

Das Unerfreuliche an der Finanzierung der Schadensbeseitigung besteht darin, dass sich der Freistaat dafür von der Gemeinde Klipphausen Kredite geben lässt. Denn erst, wenn die einzelnen Baumaßnahmen abgerechnet sind, erhält die Gemeinde ihr vorgeschossenes Geld zurück. „Derzeit liegen wir mit etwa einer Million Euro in Vorleistung“, so Dieter Schneider. Während die Gemeinde von der Sächsischen Aufbaubank relativ schnell ihre Rechnungen bezahlt bekommt, lässt sich das Landesamt für Straßenbau als zweiter Kreditausreicher Zeit.

Der Gemeinderat hat nicht nur die drei Hochwassermaßnahmen in Rothschönberg bewilligt, sondern noch sechs weitere. So soll auch im Ortsteil Miltitz wieder ein Gewässer freigelegt werden. Die Firma Melioration GmbH aus Meißen wird ein etwa 100 Meter langes Teilstück zum Bruttopreis von 38 000 Euro wieder ans Licht holen. Alle Radfahrer dürfte der Beschluss des Gemeinderates, Aufträge zum Neubau der Brücke über die Wilde Sau, kurz vor ihrer Einmündung in die Elbe in Gauernitz freuen. Unmittelbar am Elbschlösschen soll das Bauwerk entstehen.

Sächsische Zeitung
Mittwoch, 09.05.2018

Braunsdorf bekommt LED-Beleuchtung

Die knapp 50 Jahre alten Masten haben ausgedient. Die Stadt investiert in neue Technik.

 

© Archiv/SZ

Wilsdruff. Die Straßenbeleuchtung an der Ernst-Thälmann-Straße in Braunsdorf wird in diesem Jahr erneuert. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde ein im Oktober vergangenen Jahres gestellter Förderantrag bewilligt. Die Stadt erhält zu den veranschlagten Baukosten über rund 81 300 Euro eine Förderung in Höhe von 65 Prozent, das heißt 52 800 Euro, vom Freistaat. Nun wird die Ausschreibung für das Projekt vorbereitet. Spätestens bis zum Februar 2019 muss das Vorhaben abgeschlossen sein.

 

Die alten Freileitungsmasten in Braunsdorf sind bereits rund 50 Jahre alt und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Jetzt sollen zwischen dem Gartenweg und dem Ortsausgang in Richtung Oberhermsdorf in einem Abstand von 35 Metern zwölf neue Lampen mit modernen, energiesparenden LEDs, errichtet werden. Dazu ist es erforderlich, den schmalen Gehweg komplett zu öffnen und im Anschluss das vorhandene Betonpflaster wieder neu zu verlegen. Die alten Holzmasten und Betonfundamente werden entfernt. Künftig sollen die Gehwege mehr Platz bieten. (hhe)

Sächsische Zeitung

Montag, 30.04.2018

 

Bauplanänderung für Wohngebiet

Bauflächen und Straßen wurden für das geplante Wohngebiet in Wilsdruff geändert.

 

© Symbolfoto: dpa

Wilsdruff. Der Wilsdruffer Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag eine Änderung des Bebauungsplanes für das geplante Wohngebiet zwischen der Nossener Straße und dem Birkenhainer Weg in Wilsdruff beschlossen. Die Bauflächen und die Straßen wurden anders angeordnet. Die Änderung sei notwendig geworden, da der Querschnitt der Straßen zu einem großen Teil nicht für die Verlegung aller notwendigen Leitungen ausgereicht hätte. Darüber hinaus sei nun gewährleistet, dass Autos auch längs der Straße parken könnten. Die Bauflächen wurden so umgeplant, dass eine Ausrichtung der Dächer zur Sonne ermöglicht wurde – etwa zur Nutzung von Photovoltaikanlagen. Ein Regenrückhaltebecken wurde ebenfalls in die Planung aufgenommen. Wie Bürgermeister Ralf Rother mitteilt, wird der Bebauungsplan noch im Mai, spätestens aber im Juni erneut ausgelegt. Alle Bürger können dann Einsicht in das Dokument nehmen. (hhe)

Sächsische Zeitung

Donnerstag, 19.04.2018

Straße erhält eine neue Decke

Die Bauarbeiten Kreisstraße zwischen Neumohlis und Zehren sollen am 28. Mai beginnen.

 

© Symbolfoto: dpa

Diera-Zehren. Die Arbeiten an der Kreisstraße zwischen Neumohlis und Zehren sollen am 28. Mai beginnen und werden voraussichtlich einen Monat dauern. Dazu ist eine Vollsperrung notwendig. Bei der Baumaßnahme wird die notwendige Erreichbarkeit der Wohnbebauung an den einmündenden Sackgassen durch die Bautechnologie berücksichtigt, heißt es aus dem Landratsamt. Die Einbahnstraßenregelung in Zehren wird aufgehoben und der Gefahrenbereich vorübergehend mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

Zur Beseitigung von Schäden sollen an dem Straßenabschnitt Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahndecke ausgeführt werden. Es wird eine neue Deckschicht aufgebracht. (SZ)