Müller-Miklaw-Nickel Ingenieurgesellschaft

Meißner Amtsblatt, 16.09.2016

Sächsische Zeitung

Dienstag, 18.10.2016

Erstes Stück Fußweg bald fertig

Die ersten Meter des neuen Fuß- und Radweges in Herzogswalde werden demnächst fertiggestellt.

 

 

Der erste Abschnitt des Fuß- und Radweges in Herzogswalde ist bald fertig.
Der erste Abschnitt des Fuß- und Radweges in Herzogswalde ist bald fertig.

© Symbolfoto: dpa

 

Herzogswalde. Die ersten 300 Meter des neuen Fuß- und Radweges entlang der Bundesstraße B 173 in Herzogswalde werden demnächst fertiggestellt. Die Bordsteine sind gesetzt, die Frostschutzschicht ist eingebaut und eine Entwässerungsrinne gepflastert, heißt es aus dem Wilsdruffer Rathaus. „Als Nächstes wird asphaltiert“, sagte Bauamtsleiter André Börner. Dann rückt die Baustelle weiter in Richtung Grumbach, um den nächsten Abschnitt des Fußweges anzulegen. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt gestalteten sich allerdings als schwierig. Das lag vor allem am Untergrund – so stand größtenteils hartes Gestein an und musste mühevoll beseitigt werden. Zudem lagen Telefonkabel in der Erde, die in keinem Bestandsverzeichnis aufgelistet waren.

 

Insgesamt soll der kombinierte Geh- und Radweg 1 075 Meter lang werden. Er beginnt an der Brücke im Triebischtal und endet auf Höhe der Fußgängerampel. Auch im weiteren Bauverlauf wird unter halbseitiger Sperrung gebaut. Autofahrer müssen sich noch bis zum Frühjahr 2017 auf Behinderungen einstellen. (hey)

Sächsische Zeitung

Sonntag, 28.08.2016

Schäden am Bennoteich behoben

Das Gewässer kann jetzt wieder seine wichtige Schutzfunktion erfüllen.

Bennoteich im Heiligen Grund.
Bennoteich im Heiligen Grund.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Die kürzlich abgeschlossenen Arbeiten am Bennoteich sind Anlass, für einen Heimatspaziergang zu werben, der in eine der schönsten Ecken des Meißner Stadtgebiets führt. Aus den Stadtteilen Niederfähre, Zscheila oder Bohnitzsch erreicht man den Heiligen Grund leicht zu Fuß. Vom gleichnamigen Sportkomplex aus führt der Hainweg an der neuen Kindertagesstätte vorbei in weniger als fünf Minuten zum Bennoteich.

Die Aussicht von Proschwitz oberhalb der Katzenstufen oder von der Bennokanzel am Knorrefelsen sollte man sich dabei auf keinen Fall entgehen lassen. Auch das Areal zwischen Fürstengraben und der Weinbergslage „Katzensprung“ hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Die neuen Parkbänke entlang des Wanderweges im Heiligen Grund bieten Möglichkeiten zur Rast.

Dank der Unterstützung von Land und Bund konnten die im Heiligen Grund 2013 entstandenen Schäden am Bach und am Bennoteich behoben werden. Mit der Instandsetzung des Auslaufbauwerkes am Bennoteich kann dieser neben seiner ökologischen Bedeutung wieder seine Speicher- und Pufferfunktion erfüllen und damit zur Drosselung des Regenwasserabflusses in Richtung Fürstengraben beitragen. Nach Abschluss aller Arbeiten belaufen sich die Kosten auf mehr als 120 000 Euro. Der Legende nach soll Bischof Benno an dem Waldsee eine Quelle aufgetan und den Fröschen das Quaken verboten haben, um ungestört seinen Gebeten und Meditationen nachzugehen. (PM/SZ)

Meißen TV

22.08.2016

 

http://www.meissen-fernsehen.de/nachrichten/Stolpern_war_gestern-7473.html

 

 

Sächsische Zeitung
Donnerstag, 18.08.2016

Erst Aufriss, dann Lichtblick

An der Johannesstraße werden Fußwege und Beleuchtung erneuert. Das freut vor allem Friedhofsbesucher.

Von Marcus Herrmann

Die Bauarbeiten an der Böhmestraße und der Johannesstraße verlaufen planmäßig. Noch müssen Fußgänger Absperrungen und Umwege in Kauf nehmen. Ende September soll alles fertig sein.
Die Bauarbeiten an der Böhmestraße und der Johannesstraße verlaufen planmäßig. Noch müssen Fußgänger Absperrungen und Umwege in Kauf nehmen. Ende September soll alles fertig sein.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Ende September soll Schluss sein mit aufgegrabenen Fußwegen, tiefen Baulöchern und abgesperrten Straßenzügen. „Dann wollen wir sowohl auf der Johannes- als auch auf der Herbert-Böhme-Straße fertig sein“, sagt Diplom-Ingenieur Olaf Nickel, Geschäftsführer des verantwortlichen Planungsbüros für den Tiefbau. Er ist für die Sanierung der Gehwege auf der gesamten Johannesstraße bis zur Kreuzung Herbert-Böhme-Straße verantwortlich.

Mit einem Betonpflaster sollen die Wege erneuert und auf der Johannesstraße auf zwei Meter Breite ausgebaut werden. Außerdem wolle man die Einfahrten auf der Johannesstraße farblich hervorheben, dadurch besser erkenntlich machen. Derzeit sei man dabei, in Abstimmung mit den Meißner Stadtwerken (MSW) die nötigen Versorgungskabel zu legen.

Parallel zu den Gehwegen auf der Straßenseite des Johannesfriedhofs nehmen sich die Bauarbeiter der Firma Baustein GmbH aus Meißen auch den Abschnitt der Herbert-Böhme-Straße bis zur Loosestraße vor. Auf 123 Metern wird hier die Breite der Wege reduziert, dafür Parkbuchten angelegt. „Außerdem erneuern wir die Regenabläufe und verbessern die Entwässerung“, so Nickel. Auch die Fußwege auf dem Abschnitt der Herbert-Böhme Straße erhielten ein Betonpflaster. Dabei spart die Stadt sogar Geld, da hierfür problemlos gebrauchte Pflastersteine aus Depots verwendet werden können.

„Wir sind froh, dass die Arbeiten zügig voranschreiten und wir bald ein Ergebnis präsentieren können“, sagt Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos). In den letzten Jahren habe es häufiger Beschwerden von Bürgern wegen des schlechten Fußweges zum Johannesfriedhof gegeben. „Das hat uns bewogen, umfangreiche Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten zu beauftragen“, so Raschke. Für die Gehweginstandsetzung gibt die Stadt insgesamt 75 000 Euro aus, erhält aber zwei Drittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau-Ost des Freistaats zurück.

Besser ausgeleuchtet

Mit der Investition soll sich vor allem für die vielen Besucher des Friedhofs die Situation merklich verbessern. Allerdings finden dafür nicht nur Ertüchtigungsarbeiten an den Gehwegen der viel frequentierten Cöllner Straßenabschnitte statt – in Zukunft werden sich auch die Lichtverhältnisse anders darstellen. Für 25 000 Euro ist die Firma ETB aus Meißen beauftragt worden, acht moderne LED-Straßenleuchten zu installieren. Damit soll sich die Ausleuchtung, speziell in der dunklen Jahreszeit, erheblich verbessern.

„Wir setzen in die acht bestehenden Laternen auf der Johannesstraße energiesparende 22-Watt-LED-Leuchten ein“, sagt Frank Namyslik, Geschäftsführer von ETB. Auf der Herbert-Böhme-Straße werde dagegen auch die Beleuchtung verstärkt, allerdings ohne LED’s. Das sei dort nicht praktikabel. Die Arbeiten an der Elektrik, die ebenfalls spätestens Ende September beendet sein sollen, übernimmt die Firma Uni-Elektro aus Meißen.

Insgesamt handele es sich um 500 Quadratmeter Betonpflasterdecke, die auf einer Gesamtlänge von 210 Meter neu gesetzt werde, teilt Günther Schütze aus dem Stadtbauamt mit. Bereits ausgeschrieben sei das nächste Vorhaben der Stadt: Die Erneuerung des Abschnitts Loosestraße zwischen Kurt-Hein- und Brauhausstraße