Müller-Miklaw-Nickel Ingenieurgesellschaft
Sächsische Zeitung
Donnerstag, 18.08.2016

Erst Aufriss, dann Lichtblick

An der Johannesstraße werden Fußwege und Beleuchtung erneuert. Das freut vor allem Friedhofsbesucher.

Von Marcus Herrmann

Die Bauarbeiten an der Böhmestraße und der Johannesstraße verlaufen planmäßig. Noch müssen Fußgänger Absperrungen und Umwege in Kauf nehmen. Ende September soll alles fertig sein.
Die Bauarbeiten an der Böhmestraße und der Johannesstraße verlaufen planmäßig. Noch müssen Fußgänger Absperrungen und Umwege in Kauf nehmen. Ende September soll alles fertig sein.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Ende September soll Schluss sein mit aufgegrabenen Fußwegen, tiefen Baulöchern und abgesperrten Straßenzügen. „Dann wollen wir sowohl auf der Johannes- als auch auf der Herbert-Böhme-Straße fertig sein“, sagt Diplom-Ingenieur Olaf Nickel, Geschäftsführer des verantwortlichen Planungsbüros für den Tiefbau. Er ist für die Sanierung der Gehwege auf der gesamten Johannesstraße bis zur Kreuzung Herbert-Böhme-Straße verantwortlich.

Mit einem Betonpflaster sollen die Wege erneuert und auf der Johannesstraße auf zwei Meter Breite ausgebaut werden. Außerdem wolle man die Einfahrten auf der Johannesstraße farblich hervorheben, dadurch besser erkenntlich machen. Derzeit sei man dabei, in Abstimmung mit den Meißner Stadtwerken (MSW) die nötigen Versorgungskabel zu legen.

Parallel zu den Gehwegen auf der Straßenseite des Johannesfriedhofs nehmen sich die Bauarbeiter der Firma Baustein GmbH aus Meißen auch den Abschnitt der Herbert-Böhme-Straße bis zur Loosestraße vor. Auf 123 Metern wird hier die Breite der Wege reduziert, dafür Parkbuchten angelegt. „Außerdem erneuern wir die Regenabläufe und verbessern die Entwässerung“, so Nickel. Auch die Fußwege auf dem Abschnitt der Herbert-Böhme Straße erhielten ein Betonpflaster. Dabei spart die Stadt sogar Geld, da hierfür problemlos gebrauchte Pflastersteine aus Depots verwendet werden können.

„Wir sind froh, dass die Arbeiten zügig voranschreiten und wir bald ein Ergebnis präsentieren können“, sagt Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos). In den letzten Jahren habe es häufiger Beschwerden von Bürgern wegen des schlechten Fußweges zum Johannesfriedhof gegeben. „Das hat uns bewogen, umfangreiche Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten zu beauftragen“, so Raschke. Für die Gehweginstandsetzung gibt die Stadt insgesamt 75 000 Euro aus, erhält aber zwei Drittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau-Ost des Freistaats zurück.

Besser ausgeleuchtet

Mit der Investition soll sich vor allem für die vielen Besucher des Friedhofs die Situation merklich verbessern. Allerdings finden dafür nicht nur Ertüchtigungsarbeiten an den Gehwegen der viel frequentierten Cöllner Straßenabschnitte statt – in Zukunft werden sich auch die Lichtverhältnisse anders darstellen. Für 25 000 Euro ist die Firma ETB aus Meißen beauftragt worden, acht moderne LED-Straßenleuchten zu installieren. Damit soll sich die Ausleuchtung, speziell in der dunklen Jahreszeit, erheblich verbessern.

„Wir setzen in die acht bestehenden Laternen auf der Johannesstraße energiesparende 22-Watt-LED-Leuchten ein“, sagt Frank Namyslik, Geschäftsführer von ETB. Auf der Herbert-Böhme-Straße werde dagegen auch die Beleuchtung verstärkt, allerdings ohne LED’s. Das sei dort nicht praktikabel. Die Arbeiten an der Elektrik, die ebenfalls spätestens Ende September beendet sein sollen, übernimmt die Firma Uni-Elektro aus Meißen.

Insgesamt handele es sich um 500 Quadratmeter Betonpflasterdecke, die auf einer Gesamtlänge von 210 Meter neu gesetzt werde, teilt Günther Schütze aus dem Stadtbauamt mit. Bereits ausgeschrieben sei das nächste Vorhaben der Stadt: Die Erneuerung des Abschnitts Loosestraße zwischen Kurt-Hein- und Brauhausstraße

Sächsische Zeitung

Donnerstag, 11.08.2016

Kreisstraße bekommt neuen Asphalt

 

 

© Symbolbild/dpa

Kreißa. Ab kommendem Montag werden im Auftrag des Landkreises Bauarbeiter der Firma Chemnitzer Verkehrsbau GmbH den Straßenbelag der Kreisstraße 8075 zwischen Kreißa und dem Abzweig Grabischau erneuern. Die Arbeiten brauchen allerdings ihre Zeit – fertig soll der neu asphaltierte Teilabschnitt voraussichtlich am 9. September sein, heißt es aus dem Nossener Bauamt. Während der Bauzeit müssen Autofahrer eine Umleitung in Kauf nehmen. Denn die Ortsdurchfahrt nach Kreißa muss für die Arbeiten gesperrt werden. (SZ/mhe)

Sächsische Zeitung

 

Samstag, 06.08.2016

Nachbesserungen für Häuserbau

Der Entwurf für das neue Wohnquartier „Am Stadtblick“ steht. Er enthält Änderungen im Vergleich zum Ursprungsplan.

Von Marcus Herrmann

 

 

 

Meißen. Im am Stadtrand befindlichen Wohngebiet „Am Stadtblick“ an der Wilsdruffer Straße ist der Weg für den Bau einer neuen Häuserreihe frei. Den notwendigen Entwurf zum Bebauungsplan hat der Meißner Stadtrat während seiner letzten Sitzung einstimmig angenommen. Anschließend an die bereits bestehenden Häuser sollen – dort wo sich momentan noch fruchtbarer Ackerboden befindet – 15 maximal eineinhalbgeschossige Eigenheime ohne Flachdächer entstehen. Dem Wunsch der Anwohner am Ende der neu zu bauenden Stichstraße eine Wendemöglichkeit zu haben, wurde in den neuen Plänen entsprochen. Dafür wird das neue Wohngebiet im Norden etwas erweitert und der Anschluss der zu den Eigenheimen führenden Straße an die Querallee erreicht.

Zusätzlich sollen nun auch eine Baumreihe sowie mehr öffentliche Stellplätze im Norden des Wohngebiets dazu kommen. Auf der südlichen Seite wird ein Regenrückhaltebecken angelegt, das Regenwasser aufsammelt und Überspülungen verhindern soll. Durch die gedrosselte Einleitung des Regenwassers soll verhindert werden, dass die bereits Am Stadtblick wohnenden beeinträchtigt werden. Der Investor – die Baufirma Reuschel aus Krögis – verpflichtet sich außerdem für nötigen naturschutzrechtliche Ausgleichsarbeiten

Straßenbau Ortsdurchfahrt Mügeln für den Verkehr freigegeben

Der zweite Bauabschnitt der Dr.-Friedrichs-Straße in Mügeln von der Einmündung Döbelner Straße bis zum Markt ist für den Verkehr freigegeben worden. Damit entfallen in Mügeln die Umleitungen und ist die Ortsdurchfahrt vollständig befahrbar. Die Gesamtinvestition für die Ortsdurchfahrt beläuft sich laut Stadtverwaltung auf rund 1,5 Million Euro.

Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke (Bildmitte) nimmt die Freigabe der Dr.-Friedrichs-Straße gemeinsam mit den Beteiligten der Baufirma und dem Planungsbüro sowie der Bauamtsleiterin der Stadt vor.Foto: Heinz Großnick
 

Mügeln. Die Dr.-Friedrichs-Straße in Mügeln ist seit Montag wieder für den Verkehr freigegeben. Dabei handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt von der Einmündung Döbelner Straße bis zum Markt mit rund 400 Metern Länge. „Die Gesamtinvestition der Dr.-Friedrichs-Straße und Ernst-Thälmann-Straße betrug rund 1,5 Millionen Euro“, erinnerte Mügelns Bauamtsleiterin Karin Uhde, bevor Bürgermeister Johannes Ecke (Freie Wählervereinigung Mügeln) gemeinsam mit den Beteiligten der Baufirma und dem Planungsbüro das Absperrband durchtrennte. Mit der Freigabe sind nun alle Umleitungen aufgehoben. „Man merkt, dass sich die Autofahrer allmählich darauf einstellen, dass man auch mal auf den anderen warten muss“, bemerkte Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke im Hinblick auf die bepflanzten Nischen entlang der Straße. Langsam pegele sich die Straße als Einkaufsstraße ein. „Es ist gut für die Stadt. Es blühen hier vom Frühjahr bis zum Herbst viele Pflanzen und Geschäftsinhaber freuen sich, dass sie vor ihren Läden Parkflächen haben“, fügte die Bauamtsleiterin hinzu. Nicht zuletzt sei der Schwerlastverkehr aus der Stadt heraus. „Wir würden uns auch freuen, wenn der eine oder andere Einwohner mal ein Unkräutchen vor dem Haus zupft und sind froh, dass manche Eigentümer Pflanzschalen vor ihre Häuser stellen. Als nächstes soll auf dem Gelände des ehemaligen Kinos eine Grünfläche, fünf Pkw-Stellplätze und Sitzgelegenheiten entstehen. „Bis zum Stadtfest im August wollen wir damit fertig sein“, kündigt Uhde an.

Von Heinz Großnick

Sächsische Zeitung
Mittwoch, 22.06.2016

Bauauftrag für Lange Straße vergeben

Das Projekt ist für Gemeindechefin Margot Fehrmann der schwierigste Brocken ihrer bisherigen 19-jährigen Amtszeit.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

 Bürgermeisterin Margor Fehrmann.
Bürgermeisterin Margor Fehrmann.

© Klaus-Dieter Brühl

Cunnersdorf. In der Gemeinde wurde bereits 2014 für Abwasser und Fahrbahnbelag auf der Bieberacher Straße gebaut. Doch das war laut Bürgermeisterin Margot Fehrmann viel einfacher zu planen als jetzt die Lange Straße. Denn hier hängt der Landkreis mit drin. Und außerdem sollte es erst über die ländliche Entwicklung Fördermittel geben, dann wieder nicht. Jetzt muss die Gemeinde vorerst sogar mit einem Risiko leben. „In meiner 19-jährigen Amtszeit hatte ich noch nie so viel Aufwand für ein Vorhaben“, sagt die Gemeindechefin. Doch noch in den Sommerferien soll Baubeginn sein.

Die Komplettmaßnahme Lange Straße mit ihren acht Losen wird die Tieku Mühlbach erledigen. Das hat der Gemeinderat jetzt beschlossen. Auch der Großenhainer Weberbau und die Strabag hatten sich um das 873 000 Euro teure Vorhaben beworben. „Ziel ist es, in vier Monaten durchzukommen, so dass die Straße Ende Oktober wieder befahrbar ist“, so Margot Fehrmann.

Gearbeitet wird in dem Bauabschnitt von der Röderbrücke bis Ortsausgang Lampertswalde laut Vertrag in zwei Kolonnen. Da aber noch keine Fördermittel für den neuen Gehweg vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr zugesagt werden konnten – es geht um 107 000 Euro – musste die Gemeinde diese vorerst als eigene überplanmäßige Ausgabe beschließen. Mit dem Optimismus, dass die Unterstützung von 80 Prozent nachgereicht wird. Die Gemeinderäte gingen diesen Weg bei einer Stimmenthaltung mit. Denn das Bauprojekt stoppen wollte dann doch keiner. „Wir können das Rad nicht mehr zurückdrehen, auch wenn wir keinen Rechtsanspruch auf die Fördermittel haben“, sagt Fehrmann. Rund 26000 Euro trägt die Kommune sowieso als Eigenleistung selbst.

Da es einen förderunschädlichen Baubeginn gibt, soll schon Mittel Juli Baubeginn sein. Für die Einwohner gibt es die wegen der Schwierigkeiten verschobene Infoveranstaltung nun am 28. Juni. Margot Fehrmann: „Da sind auch die Planer da, um alle Fragen beantworten zu können.“